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Die Kugeln rollen wieder am Boulodrome

06. 08. 2020

Bayerischer Pétanque Verband richtet „Bayernhältzamm“-Cup aus

Nach mehr als drei Monaten Zwangs-Spielpause hat der Bayerische Pétanque Verband einen verspäteten Pokalwettbewerb gestartet unter dem Namen Bayernhältzamm-Cup.  Bei diesem Cup steht der Spaß im Vordergrund und soll die lange Durststrecke, in der jeglicher Spielbetrieb ruhte, ein wenig kompensieren.

Durch den Corona-bedingten Lockdown kam auch der Pétanque Sport für drei Monate komplett zum Erliegen. Der BPV ließ die Ligasaison ausfallen und die einzelnen Vereine als Ausrichter sagten alle geplanten Turniere ab, so auch der Pétanque Club Burgthann. Die Mitglieder des PCB warteten ungeduldig auf die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes. Einzelne suchten sich Ausweichflächen, um zu zweit oder zu viert ein paar Kugeln zu werfen und nicht aus der Übung zu kommen. Ab Anfang Juni war endlich wieder erlaubt, in kleinen Gruppen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auf dem Sportgelände an der Mimberger Straße zu trainieren. Inzwischen darf an den üblichen Trainingstagen (Mo/Do/Sa) wieder unbegrenzt gespielt werden, weiterhin mit Abstand ohne jeglichen Körperkontakt. Die Anwesenheit aller Spieler/innen wird nach Datenschutzvorgaben dokumentiert, Desinfektionsmittel stehen bereit, beim Betreten der Toilettenanlage besteht Maskenpflicht. Jede/r Spieler/in wirft sein/ihr eigenes Cochonnet aus, auf Wurfkreise und Magnete am Zählwerk wird verzichtet, damit es keine gemeinsamen Berührungspunkte gibt.

In dieser Ausnahmesituation nahm der Pétanque Club Burgthann die Ankündigung des BPV, mit dem Bayernhältzamm-Cup einen Pokalwettbewerb auszurichten, mit Freude auf und schickt wie in den Vorjahren drei Mannschaften ins Rennen. Entsprechend dem Motto: der Spaß und die freundschaftliche Begegnung stehen im Vordergrund, gaben die drei Teams sich kreative Namen: Burgkugler Burgthann, Plaisir-Bouler Burgthann und Bouler von Thann treten an. Einige neue Spieler erhalten dabei die Chance, sich im Wettbewerb zu erproben. Die Pokalrichtlinien geben drei Runden vor: 6 Têtes (à 2 Punkte), drei Doubletten (à 3 Punkte) und zwei Tripletten (à 5 Punkte). Gespielt wird im KO-System; eine Runde weiter kommt, wer mindestens 16 von 31 möglichen Punkten erzielt. Es wird in drei Gruppen (Nord, Süd und West) zunächst jeweils die Cadrage ausgespielt, welche die Anzahl der Mannschaften auf eine Viererpotenz reduziert. Das Los, Cadrage spielen zu müssen, traf die Bouler von Thann, und das auch noch gegen die starken Gegner vom TV 1860 Fürth, die unter ihren acht Spielern sechs aus der Bayernligamannschaft aufboten.

Gemischte Ergebnisse für PCB

Es begann sehr vielversprechend für die Burgthanner, von den sechs Têtes waren vier siegreich und brachten schon 8 Punkte auf das Konto. Eine Doublette siegte, sodass von den beiden Tripletten ein Gewinn zum 16-Punkte Sieg reichen würde. Leider schafften die Bouler von Thann trotz großem Engagement und Nervenstärke den greifbar nahen Sieg nicht und schieden damit mit 11:20 Punkten aus dem Pokalwettbewerb aus. 
Die Burgkugler Burgthann hatten ihre erste Begegnung (1/32 Runde) auswärts beim BB Zirndorf. Fünf Têtes und zwei Doubletten gingen an Burgthann, sodass mit 16 Punkten schon vorzeitig der Sieg feststand. Natürlich wurden die Tripletten trotzdem ausgetragen, von denen PCB eine gewann und die zweite wegen anbrechender Dunkelheit kurz vor Schluss abgebrochen wurde. Die Burgkugler sind somit für das 1/16-Finale qualifiziert.

Die Plaisir-Bouler Burgthann treten erst am 22. August zuhause gegen die Vitalsportgruppe Kemnath an, Bericht folgt.

 

Foto: Boulekugeln

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